Stiftung Nachwachsende Rohstoffe


    

Der Gymnasialpreis Nachwachsende Rohstoffe

Preisträger 2008


Prämierung herausragender Facharbeiten zum Thema Nachwachsende Rohstoffe

Preisträger 2008

Seit 2006 prämiert die Stiftung Nachwachsende Rohstoffe, gegründet von C.A.R.M.E.N. e.V., jedes Jahr herausragende Facharbeiten zum Thema Nachwachsende Rohstoffe, die an regionalen Gymnasien verfasst wurden.
Am Freitag, den 20. Juni 2008 werden um 14.30 Uhr sieben Abiturienten in den Räumen der Volksbank Straubing ausgezeichnet. Insgesamt 1.500 Euro Preisgeld stellt die Volksbank Straubing jährlich über die Stiftung Nachwachsende Rohstoffe zur Verfügung, um die wissenschaftliche Arbeit der Preisträger auf dem Gebiet der Nachwach-senden Rohstoffe zu würdigen.

Volksbankdirektor Dietmar Küsters, Ministerialdirigent a. D. Reinhold Erlbeck, Vorstandsvorsitzender von C.A.R.M.E.N. e.V. und Mitglied des Stiftungsrates sowie Oberbürgermeister a. D. Reinhold Perlak, Vorstand der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe nehmen die Ehrungen vor.
Michael Meindl, Schüler im Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg, der in seiner Arbeit aus dem Fachbereich Wirtschaft und Recht die Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen am Beispiel der Firma Meigas in Laberweinting aufzeigt, wurde der erste Preis verliehen. Er konnte mit seinen Investitionsberechnungen und deren schlüssiger Interpretation die Jury überzeugen.

Den zweiten Preis vergab die Jury an Matthias Suttner vom Veit-Höser-Gymnasium in Bogen, der seine Arbeit ebenfalls im Rahmen des Leistungskurses Wirtschaft und Recht verfasste. "Energie aus Niederbayern - Das Pelletwerk in Straubing" lautet der Titel seiner Facharbeit, die im ersten Teil einen Überblick über die Ökologie und Ökonomie von Holzpellets gibt und im zweiten Teil eine umfassende betriebswirtschaftliche Analyse der CompacTec GmbH beinhaltet.
Zwei Preisträger teilen sich den dritten Platz: Thomas Zierer vom Joseph-von-Fraunhofer-Gymnasium in Cham betitelte seine Arbeit aus dem Fach Chemie mit "Ab in den Sprit - Die Gewinnung von Bio-Ethanol durch alkoholische Gärung". Zierer stellte eine Reihe von Versuchen im Labor an, bei denen er die unterschiedliche Vergärbarkeit von Zuckerlieferanten prüft und die Unterschiede hinsichtlich der Ethanol-Gewinnung herausarbeitet.

Markus Dunst vom Anton-Bruckner-Gymnasium in Straubing kam mit seinem Modell einer Biogasanlage ebenfalls auf den dritten Platz. In handwerklicher Eigenleistung baute er innerhalb von fünf Monaten ein Modell der Biogasanlage Aholfing im Maßstab 1:100. Detailgetreu werden die einzelnen Gebäude der Anlage dargestellt und die ein-zelnen Arbeitsschritte mit Fotos und Beschreibungen dokumentiert.
Kerstin Dometzhauser vom Ursulinen-Gymnasium Straubing erreichte mit ihrem Überblick über Konstruktionen aus Nachwachsenden Rohstoffen den vierten Platz. Sie beschreibt unter anderem die Verwendung Nachwachsender Rohstoffe als Basis von Biokunststoffen und gibt auch einige Beispiele aus der Bionik, wie die Herstellung von Arzneikapseln aus künstlicher Spinnenseide.

Den fünften und sechsten Platz vergab die Jury an zwei Schülerinnen vom Fraunhofer-Gymnasium Cham, die beide im Leistungskurs Chemie ihre Facharbeiten schrieben. Kathrin Auer stellt den Biokraftstoff Rapsöl vor und erläutert die Verwendung seiner Derivate, was ihr den fünften Platz einbrachte. Verena Muhr befasste sich mit der Verwendung von Pflanzenfarbstoffen als pH-Indikatoren in der Säure-Base-Chemie und wurde von der Jury mit dem sechsten Platz bewertet.

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