Stiftung Nachwachsende Rohstoffe


    

Der Gymnasialpreis Nachwachsende Rohstoffe

Preisträger 2014


Gymnasialpreis 2014, Verleihung in Straubing

Acht SchülerInnen aus Bogen, Mallersdorf-Pfaffenberg und Straubing ausgezeichnet


Bildunterschrift: Die Preisträger (von links, mit Urkunde) Matthias Limmer, Anna-Lena Hauser, Katharina Nickl, Elena Wenninger, Maria Weigl, Theresa Wittl, Anna Unterholzer und Lukas Eickmeyer mit Vertretern der Volksbank, der Stadt und des Landkreises Straubing-Bogen und C.A.R.M.E.N. e.V.

Im Mohrensaal der Volksbank Straubing fand am 05. Juni bereits zum neunten Mal die Verleihung des Gymnasialpreises der Stiftung Nachwachsende Rohstoffe statt. Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Straubing-Bogen wurden in diesem Jahr prämiert.
Das Preisgeld wurde von der Stiftung über die Volksbank Straubing-Bogen zur Verfügung gestellt und unter insgesamt acht Preisträgern verteilt. Neben den Preisträgern fanden sich zur Verleihung auch Angehörige, Freunde, Lehrer und Direktoren sowie Vertreter der Stadt Straubing und des Landkreises Straubing-Bogen ein.

Der Stiftungsratsvorsitzende Landwirtschaftsminister a. D. Josef Miller übernahm die Laudatio. Neben dem Hauptpreis vergab die Jury zwei 2. Plätze, zwei 3. Plätze sowie drei Ehrenpreise, die mit jeweils 150 Euro prämiert wurden.

Katharina Nickl vom Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing befasste sich in ihrer Arbeit "Die Schlossbrauerei Irlbach - Brauen aus Tradition" mit der 500-jährigen wechselvollen Geschichte der Brauerei, wofür sie mit einem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde.

Der 2. Ehrenpreis ging an Anna Unterholzer vom Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing, die sich in ihrer Seminararbeit "Hopfen - die Seele des Bieres" ebenfalls mit Bier beschäftigte, indem sie die antibiotische Wirkung des Hopfens und seiner Inhaltsstoffe untersuchte.

Maria Weigl vom Burkhart-Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg befasste sich mit dem Thema "Nachweis von Nitrat in Gemüse". In aufwendigen Versuchen hat sie den Nitratgehalt bei selbst angebautem Gemüse bestimmt und erörtert, wofür sie ebenfalls mit einem Ehrenpreis und 150 Euro prämiert wurde.

Theresa Wittl vom Veit-Höser-Gymnasium in Bogen untersuchte in ihrer umfangreichen Seminararbeit die außergewöhnliche Pflanze "Aloe-Vera - ein nachwachsender Rohstoff als Universalgenie?!". Im Praxisteil entwickelte die Preisträgerin ein Handcreme, im theoretischen Teil wurden die Inhaltsstoffe der Aloe Vera analysiert und die Krankheiten, gegen die die Pflanze helfen kann, dargestellt. Für diese beeindruckende Untersuchung wurde sie mit 250 Euro und dem 3. Platz prämiert.
Ein weiterer 3. Platz ging an Matthias Limmer vom Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg. Mit der Arbeit "Gemüsesäfte als Indikatoren" zeigte er, dass man mit Gemüsesäften sehr genau den pH-Wert bestimmen kann. Herr Limmers Leistung, sich hierzu in die chemischen Abläufe eingearbeitet zu haben und in vielen Versuchen die Säfte selbst hergestellt und die Eigenschaften getestet zu haben, wurde mit dem 3. Platz und einem Preisgeld von 250 Euro gewürdigt.

300 Euro Preisgeld und damit der 2. Platz ging an Elena Wenninger vom Veit-Höser-Gymnasium in Bogen. "Power-to-Gas - mehr als nur heiße Luft" lautete das Thema ihrer hervorragenden Seminararbeit. Die Preisträgerin beleuchtete die Technik und die noch vorhandenen Probleme dieser Variante, überschüssigen Strom zu speichern.
Den zweiten 2. Platz sicherte sich Anna-Lena Hauser vom Veit-Höser-Gymnasium in Bogen mit ihrer Arbeit "Warum Indianer wirklich keinen Schmerz kennen". Durch die Synthese von Acetylsalicylsäure stellte Frau Hauser ihr eigenes Aspirin her, genauso wie Paracetamol aus Weidenrinde. Für diese umfangreiche Untersuchung wurde auch sie mit 300 Euro prämiert.

Platz 1 und damit 400 Euro Preisgeld erhielt Lukas Eickmeyer vom Veit-Höser-Gymnasium in Bogen, der den Weg von "Kautschuk aus Löwenzahn - vom Samenkorn zum Reifen" untersuchte. Im experimentellen Teil seiner Arbeit extrahierte er mit verschiedenen Methoden den Kautschuk aus der Wurzel und erstellte somit sogar seinen eigenen Gummi. Seine technischen, biologischen und chemischen als auch die physikalischen, ökologischen und ökonomischen Ansätze überzeugten die Jury im höchsten Maße.

Mit den besten Wünschen für die Zukunft und dem Hinweis auf den Bachelorstudiengang in Straubing, in dem die Preisträger die Themen ihrer Seminararbeiten weiter vertiefen könnten, beglückwünschte Josef Miller nochmals die Preisträger. Anschließend lud Edmund Wanner, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Straubing alle Gäste noch auf ein von der Volksbank gestiftetes Buffet ein.

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